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Geschäftsgegenstand

Die Chrom-Nickel-Sekundärrohstoffbranche beschäftigt sich mit der Versorgung der weltweiten Edelstahlproduzenten mit Rohstoffen zur Edelstahlproduktion. Dabei werden die Sekundärrohstoffe bzw. Schrotte neben den Primärrohstoffen, die aus Erzen gewonnen werden, als 100%ige Substitute und damit Basisrohstoff in der Edelstahlproduktion eingesetzt.

Wertschöpfung

Die Wertschöpfung ergibt sich dabei aus den folgenden Funktionalitäten:

  • Analytische Qualitätskontrolle und -sicherstellung
  • Mengenbündelung
  • Finanzierung
  • Risikomanagement von Rohstoffpreis- und Währungsrisiken

Sekundärrohstoff Chrom-Nickel-Stahlschrott

Der Sekundärrohstoff Cr-Ni-Schrott ist der begehrteste Rohstoff für die Erzeugung von austenitischen Stählen. Er bietet einen signifikanten Preisvorteil gegenüber den Primärrohstoffen und benötigt wesentlich weniger Energie beim Einschmelzen. Edelstahlproduzenten sind daher bestrebt einen möglichst hohen Anteil an Schrotten in ihrer Produktion einzusetzen – manche Edelstahlproduzenten setzen heute fast ausschließlich Schrotte ein.
Die durchschnittliche Schrotteinsatzquote in der Edelstahlindustrie beträgt heute ca. 50%, d.h. jede produzierte Tonne

Edelstahl wurde zu 500 kg aus Sekundärrohstoffen hergestellt.

Wechselbeziehung zur Edelstahlproduktion

Der Markt für Chrom-Nickel-Schrotte unterliegt einer kausalen Abhängigkeit zum Wachstum der Edelstahlproduktion. 5-10% sind in Form von neuen Produktionsabfällen sofort verfügbar. Jede übrige Tonne produzierten Edelstahls gelangt mit einem Timelag von ca. 8-10 Jahren über den Recyclingkreislauf als Sekundärrohstoff wieder in die Produktion zurück. Aus den Produktionszahlen der Vergangenheit ergibt sich daher eine so genannte Schrottreserve, die sukzessive dem Markt als Rohstoffe zur Verfügung steht. Da die Edelstahlproduktion im Zeitraum über die letzten 20 Jahre mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 5-6% gewachsen ist, erhöht sich diese Schrottreserve und damit der Markt für Cr-Ni-Schrotte stetig. Für die Zukunft gehen sämtliche Analysten von einer Fortsetzung dieses Wachstumspfades aus. Dies liegt insbesondere in der Attraktivität des Werkstoffs Edelstahl, als auch in dem erheblichen Nachholbedarf der Edelstahlnachfrage in den Schwellenländern, insbesondere China und Indien, begründet. Da der Rohstoff Schrott nicht produziert oder gefördert werden kann, wie bei den Primärrohstoffen aus der Erdkruste der Fall, geht es letztlich um die Frage der Verteilung des Rohstoffs Schrott.