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19 Jan 18

Hilft der Ketchup-Effekt den Falken?

Seit Anfang Dezember 2017 konnten sich die Nickelkurse an der London Metal Exchange (LME) weiter befestigen. Ein für die Fortsetzung des Aufwärtstrends wichtiger, erneuter Anlauf auf die Marke von USD 13.000,00/mt wurde vorgenommen. Allerdings wieder ohne durchschlagenden Erfolg. Das kurze Hoch von USD 13.200,00/mt konnte nicht gehalten werden. Die „Enttäuschung“ des Marktes äußerte sich in einer Korrektur bis auf USD 12.190,00/mt.  Aus charttechnischer Sicht hat sich damit eine sogenannte Kopf-Schulter-Formation (Head and Shoulder pattern) gebildet, die für eine weitere Konsolidierung sorgen könnte. Aber eben nur „könnte“, denn der Markt verhält sich logischerweise nicht immer konsistent zu entsprechenden Chartmustern. Ansonsten wäre die Prognose ein Leichtes. Aktuell handelt die Notierung wieder höher, bei um USD 12.500,00/mt.

Beigetragen zu dem erneuten Sturm auf die Widerstandszone bei USD 13.000,00-13.200,00/mt haben sicher die robusten Wirtschaftsdaten aus beinahe aller Welt sowie die deutliche Abschwächung des US-Dollar gegenüber den anderen Devisen. Diese macht die in US-Dollar gehandelten Rohstoffe, umgerechnet in andere Währungen, günstiger, was eine größere Nachfrage auslösen soll. Entscheidend ist aber sicher auch, dass die Edelstahlproduktion aufgrund kurzfristiger Unsicherheiten bezüglich des weiteren Auftragseingangs nach der deutlichen Nickelkorrektur im November/Anfang Dezember – die Kurse fielen bis auf USD 10.740,00/mt – dem Vernehmen nach doch sehr ordentlich in das neue Geschäftsjahr 2018 gestartet ist. Abschwächend auf die Kursentwicklung könnte sich der weiter steigende Export von nickelhaltigen Erzen aus Indonesien entwickeln.

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