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14 Aug 17

Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern

Wohl verbreiten sich heute Nachrichten über das Internet wesentlich schneller, aber eben nicht nur die falschen, sondern auch die richtigen Informationen. Insgesamt ist die Berichterstattung nicht nur schneller, sondern vermutlich auch transparenter geworden, was sicher auch nicht jedem gefällt. Denn manch ein Skandal in Wirtschaft und Politik, der heute aufgedeckt wird, hätte es, so darf man mutmaßen, in den 1950er und 1960er Jahren kaum an die Oberfläche der Öffentlichkeit geschafft. Und auch die so genannte Propaganda, für welchen Zweck auch immer, baut schon immer auf gelenkten Meldungen auf.

Man darf sich daher durchaus fragen, ob es wirklich eine Aufgabe des Bundesjustizministers und seiner Behörde ist, sich mit dem Thema Fake News intensiv und wiederum auch sehr medienwirksam zu beschäftigen. Warnungen darf und sollte man immer aussprechen, denn überall gibt es den latenten Versuch Botschaften und Nachrichteninhalte in einer für den Absender nützlichen Art und Weise zu beeinflussen. Das heißt, der Empfänger und das sind in der Regel die Bürger oder Wähler müssen mündig sein, Nachrichten hinsichtlich ihres Wahrheitsgehaltes zu beurteilen und zu filtern. Das ist aber eher eine Frage von Bildung und Erziehung in Schulen, Hochschulen aber auch am heimischen Herd der Familie, wenn das ein nicht bereits zu antiquiertes Bild ist.

File: Lesen Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern (PDF)

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