News item

14 Aug 17

Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern

Was sicher einen Einfluss genommen hat ist, die Abschwächung des US-Dollars, gegenüber dem Euro, aber auch vielen anderen Währungen in der Welt. Dabei war der Euro, wenn man Analystenstimmen glauben mochte, doch eigentlich schon tot. Die Parität von USD 1,00/EUR und schlechter schien schon eine unabänderliche Tatsache. Ein schwächerer Dollar macht allerdings die weitgehend in US-Dollar notierten Rohstoffpreise, ausgedrückt in den anderen Währungen, günstiger, was der Theorie nach für eine stärkere Nachfrage und damit steigende Preise sorgen soll. Mit anderen Worten darf es beim Sonderangebot gerne ein bisschen mehr sein.

Auch läuft die Endnachfrage nach Edelstahl, einem der wesentlichen Verwendungszwecke von Primärnickel, dem Vernehmen nach sehr robust, aber das war auch schon bei Nickelnotierungen von USD 9.000,00/mt und tiefer der Fall. Seit Anfang Juni 2017 hat sich die Edelstahl- und Nickelwelt eben nicht diametral verändert. An den Nickellagerbeständen kann es auch nicht liegen, denn diese sind seit Jahresbeginn sogar weiter gestiegen. Allerdings muss man sagen, dass die Schrottverfügbarkeit, aufgrund der relativ niedrigen Preise, zurückgegangen ist, was natürlich auf die Marktversorgung in Summe auch einen nicht unerheblichen Einfluss haben kann.

File: Lesen Tartarenmeldung, die „Fake News“ von Gestern (PDF)

Seite: zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 vorwärts

Newsletter abonnieren

Newsletter abbestellen >>

Newsletter abbestellen