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12 Jul 17

Mit dem Strom schwimmen ist leicht

Ist es exemplarisch das, was wir für die Zukunft wollen? Es ist sehr erfreulich, dass es Veranstaltungen und Foren wie „Pre-Invent“ gibt, die die Öffentlichkeit und Politik für die Herausforderungen sensibilisieren.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, scheint man bei der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs langsam doch etwas das Interesse an den Rohstoffen zu verlieren. Noch in 2013 wurde der Chief Executive Officer (CEO) Lloyd Blankfein dahingehend zitiert, dass das Rohstoffgeschäft ein strategisches Kerngeschäft für die Bank sei. Inzwischen hat sich das Interesse der Investoren an den Rohstoffen abgekühlt, nachdem der „Commodities Supercycle“ schon länger in einer Phase der Ab- und Seitwärtsbewegung verharrt. Außerdem hatten die Finanzmarktregulatoren gewisse risikoreiche Geschäfte der Investmentbanken im Rohstoffbereich in den Fokus genommen. Man kann sich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass das vorzitierte Haus, gemeinsam mit anderen an den Entwicklungen der Rohstoffe als „Turbo-„ Anlageklasse, ebenso wie an gewissen Anlässen, die die Aufmerksamkeit der Aufsicht erregt haben, zumindest nicht ganz unbeteiligt war. Insofern scheint es aus Gründen der Profitabilität folgerichtig, aus Gründen der Kontinuität aber zweifelhaft, dass aktuell die Rohstoffdivision der Bank einer eingehenden Überprüfung unterzogen wird.

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