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18 Apr 17

Speiseeis trägt zum Verständnis bei

Daraus könnte sich in einem schlechten Fall eine Konstellation ergeben, bei der die rechtsextreme Populistin Marine Le Pen in einer Stichwahl gegen den Linksaußen-Kandidaten Mélenchon antritt. Wie sich dann die Anhänger der französischen Rechten und Bürgerlichen entscheiden, stünde dann sicher in den Sternen, mit in jedem Fall unabsehbaren Folgen für die Europäische Idee, denn sowohl Le Pen, wie auch Mélenchon lehnen die Europäische Union ab.

Umso erstaunlicher ist es daher, dass sich Weltwirtschaft und Aktienmärkte weiterhin eher unbeeindruckt von den politischen Entwicklungen zeigen, obwohl schon mancher Einzelsachverhalt dazu geeignet wäre, eine mittelschwere Krise hervorzurufen.  Zu entsprechenden Ergebnissen kommen auch die Risikoanalysten von BMI Research, die im Auftrag des internationalen Versicherungsmaklers Marsh, die globalen Länderrisiken unter die Lupe genommen und in einer Risikoweltkarte (Risk Map) dargestellt haben. Auch der französische Versicherungskonzern Coface ermittelt entsprechende Risikobewertungen. Diese Analysen stellen fest, dass sich die nationalistischen und protektionistischen Tendenzen in vielen Ländern verschärft haben. Außerdem prägen Konflikte, Bürgerkriege und sozioökonomische Instabilität das Bild in 2017. Zudem erwartet man, dass diese Risiken weiter zunehmen werden. Kein Wunder also, dass sich nicht nur international tätige Unternehmen mit diesen politischen und den dadurch verursachten ökonomischen Unwägbarkeiten vorausschauend auseinandersetzen und in Industrie- wie Schwellenländern versuchen, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Der durchschnittliche professionelle Anleger beziehungsweise Investor scheint es sich hingegen einfacher zu machen. Solange die Zentralbanken billiges Geld in die Märkte pumpen ist doch alles in Ordnung und die Party an bestimmten Asset-Märkten, wie zum Beispiel den Aktienbörsen, geht weiter.

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