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18 Apr 17

Speiseeis trägt zum Verständnis bei

Natürlich muss man auch Verständnis dafür haben, dass es vermutlich langweilig wäre, würden die Analysten immer mit den gleichen Begründungen kommen. Dennoch bleibt es bei der Einschätzung, dass das fundamentale Umfeld für die Nickelnotierungen zwar nicht euphorisch ist, aber dennoch als gut unterstützt gelten kann. Dafür sprechen nämlich zahlreiche Faktoren. Die Erholung der weltweiten Industrieproduktion setzt sich fort und das ist gut für die Metallnachfrage. Auch der weltweite Automarkt zeigt sich weiterhin robust.

Dass sich das Wachstum in China und den USA etwas abschwächen würde, war gemeinhin erwartet worden und ist damit in den Preisen bereits berücksichtigt. Vielmehr deuten letzte Handelsdaten aus China sogar darauf hin, dass sich der Export in 2017 doch besser entwickeln könnte als bisher erwartet und damit für eine Aufhellung der chinesischen Wachstumsperspektiven (und der wiederum damit verbundenen Metallnachfrage) sorgen könnte. Ganz aktuell wurden die chinesischen Konjunkturdaten für das 1. Quartal 2017 in Form des BIP (Bruttoinlandsprodukt)-Wachstums bekannt. Mit 6,9% liegt die Entwicklung deutlich über den Erwartungen und dem Wachstumsziel der Regierung von 6,5%. Außerdem scheint auch der amerikanische Präsident Donald Trump so langsam in seiner Rolle anzukommen. Der Ton wird in vielen Bereichen deutlich moderater. So hatte er in einem Interview mit dem Wall Street Journal geäußert, er sehe China nun doch nicht als Währungsmanipulator, eine Auffassung, die er an seinem ersten Tag im Amt noch artikuliert hatte. Auch bezüglich der NATO hat Trump seine Meinung offensichtlich den Realitäten angenähert. Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Stoltenberg sagte er, dass das transatlantische Verteidigungsbündnis ein „Bollwerk des Friedens“ sei. Zum Amtsantritt hatte er die NATO noch als „obsolet“ bezeichnet.

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