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In USA wird das Geld zu teuer

News - 15 May 08

Die Nickellagerbestände der London Metal Exchange (LME) sinken seit einigen Tagen wieder. Mit 52.308 mt wurde am 22. April 2008 der vorläufige Höchststand erreicht. Seitdem sind die Bestände auf unter 49.500 mt gefallen. Eine wesentliche Änderung in der Marktversorgung ist hierdurch aber offensichtlich nicht eingetreten, weshalb sich die Nickelnotierungen hiervon auch weitgehend unbeeindruckt entwickeln. Die bis anhin festgestellte hohe Korrelation der Metallnotierungen mit der USD/EUR-Wechselkursentwicklung besteht nicht mehr und auch der sogenannte Metallkomplex Kupfer/Aluminium/Nickel verhält sich derzeit kurstechnisch entkoppelt. Was die Rohstoffnachfrage aus dem Edelstahlsektor angeht, so ist die Nachfrage in Europa (noch) gut, die Märkte in Asien und USA bleiben weiter hinter ihren Potentialen und den Erwartungen zurück. Technisch betrachtet liegt der Bias im Augenblick wohl eher auf einer Konsolidierung, wenn nicht sogar mit einer Tendenz zu leichteren Notierungen, doch wie das Anziehen der Aluminiumnotierung in der Folge des Erdbebens in China zeigt, gibt es nach wie vor auch fundamentale Ereignisse, die den Markt bewegen können. Andererseits muss positiv stimmen, dass ein Researchhaus, welches nun schon seit Jahren an der Marktentwicklung vorbeizielt, nun ganz sicher ist, dass es zu einer weiteren Korrektur kommen wird. Bei der bestehenden Negativkorrelation zwischen Prognose und tatsächlichen Preisen, wäre nicht auszuschliessen, dass die Nickelnotierungen überraschend stark ansteigen, wenn man sich von solchen unwissenschaftlichen Überlegungen leiten liesse.

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Ohne Strom kein Chrom

News - 22 Apr 08

Dass, was allenthalben auf Basis von bislang unvollständigem Zahlenmaterial nur vermutet werden konnte, hat sich nun auch statistisch bestätigt. Wie das International Stainless Steel Forum (ISSF) mit Sitz in Brüssel Anfang April veröffentlichte, ist die Edelstahlproduktion auf Basis vorläufiger Zahlen im Jahr 2007 um 2,9% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insgesamt wurden 27,6 Millionen Tonnen Edelstahl produziert. Mit Ausnahme der Marktregion Asien, wo der Output um 6,3% gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist, betraf der Rückgang für das Gesamtjahr insbesondere Westeuropa/Afrika mit minus 13,3% sowie den amerikanischen Kontinent mit minus 15,2% gegenüber den im Vorjahr erzielten Tonnagen. Der Quartalsvergleich erhöht den Detaillierungsgrad der Informationen indem sich zeigt, dass es im ersten Halbjahr zunächst zu einem erheblichen, weiteren Anstieg der Produktion gekommen war; das zweite Halbjahr 2007 wurde weltweit von drastischen Produktionskürzungen, bedingt durch die Korrektur der Nickelnotierungen sowie den durch den Handel eingeleiteten Bestandsabbau gekennzeichnet. Im dritten Quartal lagen die Einbrüche in der Produktion gegenüber dem Quartal des Vorjahrs in Europa/Afrika bei minus 34,6% bzw. minus 31,7% für die Region Amerika. Selbst Asien, welches insbesondere durch den Kapazitätsausbau in China seine Produktion im Gesamtjahr steigerte, musste für das dritte und vierte Quartal eine Schrumpfung von 2,5% bzw. 8,8% hinnehmen. Die Kürzungen haben sich dabei nach Schätzungen des ISSF insbesondere im Bereich der austenitischen Cr-Ni-Stähle vollzogen. ISSF geht nach eigenen Berechnungen davon aus, dass sich der Anteil der sogenannten 300er Serie von über 80% noch vor einigen Jahren auf rund 51% im vierten Quartal 2007 reduziert hat. Auf weiteres Zahlenmaterial in diesem Zusammenhang darf man gespannt sein, insbesondere vor dem Hintergrund der im ersten Quartal erheblich gestiegenen Chrom-Preise. Chrom wird insbesondere in den Nicht-300er-Edelstählen eingesetzt.

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Schrottanleihe mal anders

News - 01 Apr 08

File: Schrottanleihe mal anders - Finance

Wer hilft Herrn Ackermann ?

News - 25 Mar 08

Am 18.März 2008 überraschte Josef Ackermann, CEO der Deutsche Bank AG, die Öffentlichkeit mit einer Rede vor Bankern in Frankfurt. Er bat die Regierungen und Notenbanken um Hilfe: „Wir brauchen eine konzertierte Aktion von Notenbanken, Anlegern und Regierungen, um dieses Zusammenschmelzen von Werten endlich zu beenden.“ Nun fragt sich der wirtschaftsinteressierte Beobachter, was ein solcher Appell von einem Manager wie Ackermann soll, der gemeinsam mit seinem Institut nie müde wurde, Interventionen von staatlicher Seite als das größte Übel für die Marktwirtschaft zu geisseln. Geradezu hilflos müsste einem ein solcher Aufruf vor dem Hintergrund der erheblichen Turbulenzen an Finanzmärkten und Schwierigkeiten der Finanzinsitute vorkommen, gäbe es da nicht eine gewisse Historie der Deutschen Bank AG, durch gezielte PR, das ein oder andere zu bewegen, um es einmal diplomatisch auszudrücken. Zudem hat Ackermann an der gleichen Universität studiert wie der Autor, was weder für Ackermann, noch für den Autor sprechen muss. Sicher scheint so, dass er kein dummer und unerfahrener Junge ist, der nicht weiß, was er tut. Es ist wohl vielmehr davon auszugehen, dass die Deutsche Bank AG, versucht, aus der bestehenden Krise Kapital zu schlagen. Denn die Bank scheint zumindest bisher von der Kreditkrise weniger betroffen zu sein, als mancher Wettbewerber. Von daher kann es durchaus Sinn machen, die Ängste weiter zu schüren und die Unsicherheiten der Märkte weiter zu füttern, denn dieses ist den Bewertungen der in Schieflage befindlichen oder dort vermuteten Instituten eher abträglich und damit Ackermann’s Interessen zuträglich.

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Honi soit qui mal y pense

News - 25 Feb 08

Die LME-3-Monats-Nickelnotierung hat, vor allem beflügelt durch die erheblichen Kursgewinne bei Kupfer und Aluminium, den bisherigen Widerstand von USD 28.500,00/mt nach oben durchbrochen. Die Nachhaltigkeit der Kursbewegung bleibt durchaus abzuwarten, denn fundamental gibt es keine großen Neuigkeiten zu berichten. Das es sich allerdings tatsächlich nur um ein spekulatives Strohfeuer handelt, ist auch nicht per se klar, da derzeit wieder Kapital händeringend nach attraktiven Anlagemöglichkeiten sucht. Die Zinsen sind auf dem Rückzug und dies trotz steigender Inflationsraten und auch die Aktienmärkte sind durch die Subprimekrise nicht nur in den unmittelbar betroffenen Sektoren mehr als nervös. Das Deflationsgespenst geht um! Daher könnten die Rohstoffmärkte, insbesondere nach den in der zweiten Vorjahreshälfte auf breiter Front gesehenen Korrekturen, durchaus wieder oder sollte man sagen noch stärker in den Fokus der Anleger geraten. USD 28.500,00/mt ist nun die Unterstützung der derzeitigen Bewegegung, während für weitere Kursanstiege der Widerstand von USD 29.350,00/mt nachhaltig durchbrochen werden müsste. Dies ist aber bisher nicht geschehen.

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